St. Pölten, Festspielhaus St. Pölten
Es war einmal – und plötzlich öffnet sich ein Tor zu einer Welt voller Mythen, Schatten und verführerischer Klänge. Dieses Programm lockt in ein fernes Wunderland zwischen Märchen, Abgrund und schillernder Fantasie.
Märchen, Sagen und musikalische Erzählungen verbinden sich zu einem fein gesponnenen Klangbogen, wenn Chefdirigent Fabien Gabel französischen Impressionismus und Fin-de-Siècle-Stimmung aufeinandertreffen lässt. Ausgehend von der schwebenden Sinnlichkeit aus Claude Debussys Pelléas et Mélisande öffnet sich ein Raum voller Andeutungen und flüchtiger Stimmungen. Maurice Ravels Shéhérazade führt weiter in eine Traumwelt, in der Fernweh und Fantasie ineinanderfließen. Den Abschluss bildet Gustav Mahlers frühe Kantate Das klagende Lied: ein düsteres Märchen von verstörender Intensität, in dem sich bereits die ganze emotionale Wucht des späteren Schaffens
des Komponisten ankündigt.
Seit mehr als 150 Jahren beweist der Wiener Singverein, dass Amateur:innen Musik auf höchstem Niveau machen können, und zählt damit zu den renommiertesten Konzertchören der Welt. Fabien Gabel ist seit der Saison 2025/2026 Chefdirigent des Tonkünstler-Orchesters Niederösterreich. Er ist bekannt für seine vielseitige Programmgestaltung und erfüllt regelmäßig Engagements bei internationalen Spitzenorchestern.
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Festspielhaus St. Pölten - Kartenbüro
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